Die Ahnengalerie der Familie Schafler
Machen Sie mit uns eine Zeitreise in die Vergangenheit und informieren Sie sich, was sich im Laufe von sechs Generationen am Schaflerhof verändert hat.
1828 - 1917: Ignaz Dünstkoch ein angesehener Bürger Traiskirchens
Ignaz Dünstkoch (1828 - 1917) heiratet 1857 Anna Weil, verwitwete Hiedl, und zieht in das Fleischhacker - Haus Reichsstraße Nr. 39 (heute: Wiener Str. 9) ein.
Er ist der erste Traiskirchner, der als Preisträger bei internationalen Weinwettbewerben hervorgeht und führt nach einer Studienreise durch Frankreich die Rebveredelung (gegen Reblaus) im Badener Bezirk ein.
Hier im Bild präsentiert er 1905 stolz seine Pokale.
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Um 1900: Reichsstraße Nr. 38 und Nr. 39 heute Wiener Straße Nr. 9 - 11
Reichsstraße Nr. 38 und Nr. 39 waren typische Hauerhäuser entlang der Hauptstraße in Traiskirchen.
Ignaz Dünstkoch erwirbt um 1900 sein Nachbarhaus Reichsstraße Nr. 38 (heute: Wiener Straße Nr. 11) von Familie Alphart, Weinhauer in Traiskirchen.
Bewirtschaftet wurden damals Weingärten, Äcker und Wiesen.
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1885: Durch Heirat und Hofübergabe wechselt der Besitzername
Ferdinand Schafler (1860 - 1929) heiratet 1885 Barbara Dünstkoch und übernimmt den Hof. Im Jahre 1910 errichtet er in der Reichsstraße Nr. 38 den ersten Leutgebsaal in Traiskirchen.
Schwester: Josefa (geb. 1857 - 1945) verehelichte Schwab zieht nach Szederkeny, Ungarn.
Eltern: Ferdinand Schafler (1823 - 1869) aus Tulbing (NÖ) stammend, verrichtete seinen Militärdienst in Traiskirchen, blieb als Wirtschafter in Möllersdorf und heiratete 1857 Maria Anna Hasenzagel (1835 - 1863).
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1930: Der Name Schafler festigt sich als Hofname
Ferdinand Schafler (1900 - 1965) ist einziger Sohn von Ferdinand und Barbara Schafler und somit Hoferbe. 1930 heiratet er Maria Glanner (1905 - 1957).
Schwestern: Anna (geb. 1886 - 1941) verehelichte Eitler Leopoldine (geb. 1896 - 1939) verehelichte Alphart
Nach Fronteinsätzen in Polen und Frankreich rüstet er 1940 ab. Beim Umbau des Presshauses im Jahre 1942 werden Eisenträger verwendet. Das führte in Kriegsjahren zu einer Geldstrafe von 50 Reichsmark.
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1945: Wiener Straße Nr. 9 - 11 nach der Brandkatastrophe
1945 liegen die Häuser Wiener Straße Nr. 9 und Nr. 11 (ehemals Reichsstraße Nr. 38 und Nr. 39) in Schutt und Asche. Traiskirchen wurde zu Kriegsende von der eigenen Wehrmacht zerstört und gehörte in der Folge zur russischen Besatzungszone.
Willkürliche Beschlagnahmungen von Wirtschaftsgütern und Festnahmen standen an der Tagesordnung
Bild: Otto Drexler
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1946: Traiskirchens erste Wiederaufbauarbeiten in der Wiener Straße Nr. 9 - 11
Wiederaufbau Wiederaufbaupläne für den Grundriss eines modernen Hofes gibt es bereits im Juli 1945. Aus zwei abgebrannten Hauerhäusern entsteht ein großer Wirtschaftshof.
Es soll bis Jänner 1952 dauern, bis alle Fundamente des Hauses fertiggestellt werden und die Bautätigkeiten abgeschlossen sind.
Foto: Bautätigkeit 1946
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1958: Ein Weinbau- und Heurigenbetrieb entsteht
Ing. Ferdinand Schafler (geb. 1931) war einer der jüngsten Absolventen der Weinbauschule in Klosterneuburg (Maturajahrgang 1949).
Schwester: Friederike (geb. 1934), verehelichte Böck, Weingut in Pfaffstätten
Er und seine Frau Maria wagten die Umstellung von einem gemischt - landwirt- schaftlichen Betrieb auf einen reinen Weinbaubetrieb. Mit drei Kindern ist die Nachfolge gesichert: Maria (geb. 1958) Ferdinand (geb. 1964) Andreas (geb. 1966)
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60er bis 80er Jahre: "Ausg´steckt is´ beim Schafler" wird zum Begriff
"Ausg´steckt is´ " gilt als Einladung zum Heurigenbesuch.
Zahlreiche Um- und Zubauten in den 60er bis 80er Jahren veränderten das Bild und die Größe des Lokales ständig, während die Aussenfassade unverändert bleibt.
Gäste aus nah und fern schätzen das gemütliche Heurigenlokal, die Spitzenweine und das reichhaltige Büffet.
Der "Tunnelsberger" ist die Weinmarke des Hauses.
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60er bis 80er Jahre: Hofetiketten im Wandel der Zeit
Der Flaschenweinverkauf entwickelt sich zum zweiten wichtigen Wirtschaftsfaktor.
Moderne Kellerwirtschaft, gehobene Weinqualität und eine adäquate Flaschenausstattung werden wesentliche Teile des Vermarktungskonzeptes.
Das Berufsanforderungsprofil eines Weinhauers wird vielfältiger. Er is Produzent, Gastwirt und Marketingspezialist.
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1992: Die Grundlage für die Vision "Schafler"
Ing. Andreas Schafler (geb. 1966) maturiert 1986 in der Weinbauschule Klosterneuburg und absolviert 1988 ein Fremdenverkehrskolleg in Wien.
Dort lernt er seine Frau Catherina (geb. 1967) kennen.
1993 übernehmen sie den Betrieb.
Die Idee vom "Schaflerhof" als multikulturelles Zentrum weist den Weg ins nächste Jahrtausend.
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1996: Die Vision vom "Schaflerhof" lebt
Der Schaflerhof erhält durch zahlreiche Umbauarbeiten seit 1996 ein neues Erscheinungsbild.
Die Renovierungstätigkeiten im Heurigenlokal beginnen 1999.
Ing. Andreas Schafler bewahrt Tradition, ist Modernisierungen immer aufgeschlossen und bestrebt, mit seiner Frau Catherina einen Treffpunkt der Gastlichkeit rund um die "Erlebniswelt Wein und Kultur" zu bieten.
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1998: Der "Schaflerhof" als Gesamtkonzept
Das Gesamtkonzept "Schaflerhof" entsteht.
Die Fassade des Schaflerhofes wird gleichsam als neues "Logo" für eine moderne Betriebspräsentation aufgegriffen.
Der erste Preis beim Weinetiketten-Gand Prix 1998 betsätigt die Werbelinie. Diese ist Grundlage für das Marketingkonzept der Zukunft.
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Barbara Schafler
(geb. Dünstkoch)
und Ferdinand Schafler 1885
Barbara Schafler in älteren
Jahren als Witwe
(1863 - 1945)
Ferdinand Schafler
(1900 - 1965)
Maria Schafler, geb. Glanner
(1905 - 1957)
Wiener Strasse 1945
Traiskirchen 1946
Ing. Ferdinand Schafler
(geb. 1931)
Maria Schafler,
geb. Biegler (1938)
Catherina Schafler, geb. Lust (1967) und Ing. Andreas Schafler
(geb. 1966)
Veronika (geb. 1994) und Michael (geb. 1992) Schafler